Aktuelle Meldungen

VOTUM hat sein Positionspapier „Das Beratungs-Plus – Der Wert persönlicher Finanzberatung in Zahlen" veröffentlicht. Grundlage ist eine repräsentative DIVA-Sonderbefragung unter 2.000 Bürgerinnen und Bürgern, ergänzt um mehr als zwei Jahrzehnte internationaler Forschung. Die Ergebnisse zeigen konsistent: Beratene sparen früher und mehr fürs Alter, verstehen ihre Vorsorgemöglichkeiten besser und sind finanziell krisenfester aufgestellt. Vor dem Hintergrund der anstehenden Rentenreform fordert VOTUM unter anderem, die ganzheitliche Beratung als Leitbild im Ordnungsrahmen zu verankern, sie strukturell in der Rentenreform zu berücksichtigen und auf neue Hemmnisse bei Vergütung und Bürokratie zu verzichten.


VOTUM hat zum Referentenentwurf des Frühstartrentengesetzes Stellung genommen. Zentral ist für den Verband, dass das Kostenverbot auf die staatliche Förderung von 10 Euro monatlich begrenzt bleibt und für freiwillige Zuzahlungen der Familien eine vergütete Beratung möglich bleibt. Auch bei der Beratungspflicht für versicherungsförmige Standarddepot-Verträge sowie bei der Regelungslücke zwischen § 6 und § 61 VVG sieht VOTUM Nachbesserungsbedarf, ebenso bei der schrittweisen Einführung nach Geburtsjahrgängen.


Der Bericht der Rentenkommission legt einen Reformpfad vor, dessen konkrete Umsetzung nun politisch ausgestaltet werden muss. Für VOTUM ist dabei entscheidend, dass die gesetzliche Kapitalrente nach schwedischem Vorbild mit echter Wahlfreiheit, der Zulassung privater Anbieter und klarer Renditeorientierung umgesetzt wird. Auch bei der Verzahnung mit Altersvorsorgedepot und Frühstart-Rente sowie bei einer möglichen Vorsorgepflicht für Selbstständige müssen private Vorsorgelösungen erhalten bleiben.


ältere Meldungen