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Der Bericht der Rentenkommission legt einen Reformpfad vor, dessen konkrete Umsetzung nun politisch ausgestaltet werden muss. Für VOTUM ist dabei entscheidend, dass die gesetzliche Kapitalrente nach schwedischem Vorbild mit echter Wahlfreiheit, der Zulassung privater Anbieter und klarer Renditeorientierung umgesetzt wird. Auch bei der Verzahnung mit Altersvorsorgedepot und Frühstart-Rente sowie bei einer möglichen Vorsorgepflicht für Selbstständige müssen private Vorsorgelösungen erhalten bleiben.


Der VOTUM Verband kritisiert den abschließend verhandelten Kompromisstext zur Retail Investment Strategy: Die RIS droht, qualifizierte persönliche Beratung regulatorisch weiter zu belasten und systematisch abzuwerten, während standardisierte, breit gestreute, nicht-komplexe und kosteneffiziente Produkte faktisch erleichtert werden. Der Verband warnt vor einer verkürzten Kostenlogik, neuen Haftungsrisiken für Vermittler und einer gefährlichen Schieflage zugunsten digitaler Direktvertriebsmodelle.


Der VOTUM Verband hat sich mit einer Anfrage an BaFin und DIHK gewandt: Marktführende KI-Systeme wie ChatGPT und Claude sprechen individuelle Versicherungsempfehlungen aus – ohne die dafür erforderliche Erlaubnis nach § 34d GewO. Während zugelassene Vermittler strengen Beratungs- und Haftungspflichten unterliegen, fehlt bei KI-Anbietern jede Absicherung. Der Verband fordert Klarheit zu Zulassungsfragen, Haftungsansprüchen und Verbraucherschutz im rechtsfreien Raum.


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