Presseinformation: Nachbesserungsbedarf beim Altersvorsorgereformgesetz
Mit Veröffentlichung des Entwurfs zum Altersvorsorgereformgesetz liegt erstmals seit vielen Jahren eine Grundlage zur Modernisierung der privaten Altersvorsorge vor. Trotz dieses wichtigen Schritts kritisiert der VOTUM Verband das politische Verfahren und deutliche inhaltliche Schwächen: Neben einer massiven finanziellen Schlechterstellungen für einige Personengruppen, wie etwa einkommensschwache Eltern, warnt VOTUM vor realitätsfernen Vorgaben zur Kostenverteilung, die qualifizierte Beratung gefährden, und fordert die Beibehaltung wichtiger Ergänzungsbausteine wie BU-Beitragsfreistellungen. Der Verband fordert substanzielle Nachbesserungen für ein sozial ausgewogenes und praxistaugliches Reformgesetz.
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Presseinformation: Nachhaltigkeitspräferenzabfrage endlich praxisgerecht reformieren
Der VOTUM Verband begrüßt die Reformansätze der EU-Kommission zur Überarbeitung der Offenlegungsverordnung (SFDR), kritisiert jedoch deutlich, dass eine zentrale Baustelle erneut ignoriert wurde: die überkomplexe und praxisferne Nachhaltigkeitspräferenzabfrage nach MiFID II und IDD. Seit ihrer Einführung 2022 belastet sie Berater und Kunden gleichermaßen, führt zu Überforderung, unnötigen Wiederholungsprozessen und verhindert eine effiziente nachhaltige Anlageberatung. VOTUM fordert eine realistische, rechtssichere und funktionale Neugestaltung – mit mehr Freiräumen für Kunden, klarer Haftungszuweisung und einer Abfrage, die den neuen SFDR-Kategorien tatsächlich gerecht wird.
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Presseinformation: Reform des europaweiten Altersvorsorgeprodukts PEPP – der Bürokratie-Wolf im Schafspelz
Der VOTUM Verband kritisiert den Reformvorschlag der EU-Kommission zur Änderung der PEPP-Verordnung. Statt den offensichtlichen Fehlstart des europaweiten Altersvorsorgeprodukts ehrlich zu analysieren und unnötige Regulierung abzubauen, setzt die Kommission erneut auf mehr Bürokratie und zusätzliche Eingriffe in Marktprozesse. Die geplanten Definitionen zur „unabhängigen Beratung“, Restriktionen beim Basis-PEPP, neue technische Regulierungsstandards sowie aufsichtsrechtliche Preis-Leistungs-Benchmarks führen zu einer weiteren Überregulierung und untergraben bewährte Beratungs- und Vermittlungsstrukturen. VOTUM sieht darin eine Fortsetzung des bereits 2019 eingeschlagenen Irrwegs und warnt vor einem erneuten Misserfolg des PEPP.
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Ergänzung der EU-Transparenzverordnung – VOTUM und AfW bieten aktualisierte Formulierungshilfen für Vermittler
Mit der jüngsten Aktualisierung der Transparenzverordnung (TVO) erweitern sich die Pflichten für Finanzberater. VOTUM und AfW begleiten Versicherungs- und Anlagevermittler in Deutschland mit kostenfreien Formulierungshilfen und Hinweisen für die praktische Umsetzung. Gemeinsam wollen sie Halt und Orientierung im unüberschaubaren ESG-Regulierungsdschungel geben und das Thema Nachhaltigkeit proaktiv vorantreiben.
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Geldwäschegesetz – VOTUM und AfW stellen Arbeitshilfen zur Verfügung
VOTUM und AfW haben gemeinsam Informationen und Arbeitshilfen zur Umsetzung der Vorgaben aus dem Geldwäschegesetz erarbeitet und stellen diese nun allen Versicherungsvermittlern und unabhängigen Finanzdienstleistern zur Verfügung.
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Konsequenzen aus „Verivox-Urteil“ – VOTUM und AfW veröffentlichen Empfehlungen zu Hinweispflichten für Versicherungsmakler
Der Vermittlerverband VOTUM und der AfW Verband haben gemeinsam mit Fachjuristen von Verbünden und Maklerpools Empfehlungen für Versicherungsmakler erarbeitet, die sich aus dem sogenannten Verivox-Urteil ergeben.
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